Was Sie schon heute tun können…

  • Gefahren mit der Familie diskutieren, Verhaltensregeln festlegen, Aufgaben in der Familie verteilen „Wer macht was?“. Denken Sie an die Möglichkeit, dass nicht jedes Familienmitglied zu Hause ist.
  • Haus/ Wohnung auf mögliche Schwachpunkte überprüfen. Niedrigste
Offnung des Hauses (Kellerfenster → Wasserdicht?, Bodenablauf→ Rückstauklappe Vorhanden?)
  • Wo sind gefährliche Stoffe die rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden müssen?
  • Nachbarschaftshilfe organisieren – wer hilft wem?
Regelmäßige Reinigung von Kanalzu- und -abläufen
  • Notgepack und Dokumente für ein eventuell notwendiges Verlassen des
Hauses vorbereiten
  • Jedes Familienmitglied sollte wissen, wo sind die Hauptschalter für Wasser, Strom, Heizung, Gas, Ol etc. befinden.
  • Gummistiefel, gefüllte Sandsäcke (30 gefüllte Säcke entsprechen ca. 1qm),
Schmutzwasserpumpe und Wassersauger vorhalten.
  • Vergewissern sie sich, ob und wie Sie gegen Hochwasser versichert sind.

Vor dem Hochwasser…

  • Jedes Hochwasser verläuft anders! Keine Rückschlüsse aus alten
Ereignissen ziehen!
  • Radio- und Fernsehmeldungen beachten.
Lautsprecherdurchsagen verfolgen.
  • Anweisungen der Behörde beachten! Angeordnete Maßnahmen umsetzen.
  • Nutztiere aus der Gefahrenzone bringen.
  • Kellertanks absichern, technische Einrichtungen eventuell abmontieren.
  • Elektronische Einrichtungen entfernen oder ausschalten.
  • Gefährdung durch aufgestautes Treibgut beachten.Abdichtungsmaßnahmen vorbereiten bzw. durchführen.
  • Fahrzeuge aus der Garage / Abstellplatz in Sicherheit bringen.
  • Nachbarschaftshilfe organisieren und durchführen.
  • Haupthähne für Gas, Wasser, Strom abdrehen! (Achtung: Tiefkühltruhe).
  • Gegenstände, die nicht nass werden dürfen, aus dem Keller räumen!
  • Notgepäck griffbereit halten.
  • Eigensicherheit beachten.

Nach dem Hochwasser…

  • Erst mit dem Auspumpen des Kellers beginnen, wenn draußen der Wasserstand sinkt, da sonst Unterspülung droht.
  • Aufräumung rasch beginnen, der Schlamm wird hart etc.
  • Hausbrunnen entkeimen, Wassergüte überprüfen lassen (Vorschriften beachten).
  • Vorsicht beim Öffnen von Garagen- und Hallentoren.

Auto und Hochwasser…

  • Fahrzeuge, die im Freien abgestellt sind, aus der Gefahrenzone (See, Fluss, bereits überflutete Straßen) bringen.
  • Müssen Sie eine überflutete Stelle passieren: „Tasten“ Sie sich langsam vor (auch Schrittgeschwindigkeit kann zu schnell sein); dringt Wasser in den Motorraum, droht ein kapitaler Schaden.
  • Stand das Kfz bis zur Ölwanne oder gar über die Räder hinaus im Wasser, Motor nicht mehr starten! In die nächste Werkstätte zur Überprüfung schleppen (Bremsflüssigkeit und Öl wechseln etc.).

Für Bürger, die sich im direkten Gefahrengebiet befinden, gibt es die Möglichkeit, über die Feuerwehr Sandsäcke zu bekommen. Bei Interesse, kontaktieren Sie uns.